Guten Morgen / Guten Tag
Buongiorno
buon-DSCHOR-no
Gilt am Morgen und am Tag, auch beim Betreten eines Geschäfts.Wichtige Wörter und kurze Sätze für Bar, Restaurant, Einkauf und unterwegs, dazu die Zahlen bis 10. Zum Anhören und Nachsprechen.
Ohne sie bleibt die Sprachausgabe stumm, denn eine deutsche Stimme würde die Wörter falsch aussprechen. So bekommst du eine:
Ein paar Wörter Italienisch machen den Urlaub schöner: an der Bar, in der Trattoria, in der Eisdiele und unterwegs. Hier findest du die wichtigsten Wörter und kurzen Sätze für den Urlaub, dazu die Zahlen von 1 bis 10.
Jedes Wort kannst du dir anhören. Darunter steht die Aussprache in deutscher Umschrift, die betonte Silbe ist großgeschrieben.
Tippe auf ein Wort, dann spricht es dir das Handy vor. Die Schildkröte spricht ganz langsam. Großgeschriebene Silben werden betont. Die Aufnahmen sind computergeneriert, nicht von einem Menschen gesprochen.
Saluti
Begrüßen, bedanken, entschuldigen: die wichtigsten Höflichkeiten auf Italienisch.
Buongiorno
buon-DSCHOR-no
Gilt am Morgen und am Tag, auch beim Betreten eines Geschäfts.Buonasera
buo-na-SE-ra
Sagt man schon ab dem Nachmittag.Ciao!
TSCHAU
Locker, unter Freunden und zu Kindern. Zu Fremden höflicher: Buongiorno.Arrivederci
ar-ri-we-DER-tschi
Grazie
GRA-tsje
Per favore
per fa-WO-re
Auf Grazie antwortet man mit Prego (PRE-go), „gern geschehen“.Scusi
SKU-si
Auch, um jemanden anzusprechen. Unter Freunden: Scusa (SKU-sa).Mangiare e bere
An der Bar, in der Trattoria und in der Eisdiele: bestellen, anstoßen, bezahlen.
Un tavolo per due, per favore
un TA-wo-lo per DU-e, per fa-WO-re
Für vier: per quattro (per KWAT-tro).Un caffè, per favore
un kaf-FE, per fa-WO-re
Un caffè ist ein Espresso. Mit einem Schuss Milch: un caffè macchiato (un kaf-FE mak-KJA-to).Cin cin!
TSCHIN TSCHIN
Oder: Salute! (sa-LU-te). Das heißt auch „Gesundheit“.Buon appetito!
buon ap-pe-TI-to
Un cono piccolo, per favore
un KO-no PIK-ko-lo, per fa-WO-re
Im Becher: una coppetta (U-na kop-PET-ta). Man bestellt nach Größe, nicht nach Kugeln, und wählt dann die Sorten.Il conto, per favore
il KON-to, per fa-WO-re
Tippe auf eine Sprechblase, um sie anzuhören. Wische zur Seite für den nächsten Dialog.
Fare acquisti
Beim Bäcker, auf dem Markt, an der Käsetheke: nach dem Preis fragen, zeigen, was man möchte, mit Karte zahlen.
Quanto costa?
KWAN-to KO-sta
Questo, per favore
KWE-sto, per fa-WO-re
Posso pagare con la carta?
POS-so pa-GA-re kon la KAR-ta
Un etto, per favore
un ET-to, per fa-WO-re
So kauft man an der Theke Käse, Schinken und Oliven. 200 Gramm: due etti (DU-e ET-ti).Aperto / Chiuso
a-PER-to / KJU-so
Viele kleine Läden schließen mittags, etwa von 13 bis 16 Uhr.Tippe auf eine Sprechblase, um sie anzuhören.
Aiuto
Nachfragen, sich verständigen, die Toilette finden. Und wenn mal etwas schiefgeht.
Sì / No
SI / NO
Non capisco
non ka-PI-sko
Non parlo italiano
non PAR-lo i-ta-LJA-no
Parla tedesco?
PAR-la te-DE-sko
Dov’è il bagno?
do-WE il BA-njo
An den Türen steht oft Signori (Herren) und Signore (Damen). Nur ein Buchstabe Unterschied.Aiuto!
a-JU-to
Im Notfall die 112 anrufen.In viaggio
Den Weg finden, Zug und Bus nehmen, zum Strand kommen.
Dov’è la spiaggia?
do-WE la SPJAD-dscha
A sinistra / a destra / dritto
a si-NI-stra / a DE-stra / DRIT-to
Un biglietto per Firenze, per favore
un bi-LJET-to per fi-REN-tse, per fa-WO-re
Statt Firenze einfach den eigenen Zielort einsetzen. Hin und zurück: andata e ritorno (an-DA-ta e ri-TOR-no).A che ora parte il treno?
a ke O-ra PAR-te il TRE-no
Papierfahrkarten für Regionalzüge vor dem Einsteigen am Automaten entwerten.Numeri
Zum Zählen, für Preise und Hausnummern.
Gut zu wissen: Vor einem Wort wird aus uno meist un, vor weiblichen Wörtern una. Darum heißt es un caffè, aber una birra.
Pronuncia
Damit kannst du auch Schilder und Speisekarten lesen.
Merkregel: Doppelte Buchstaben spricht man hörbar länger: nonna (Oma) klingt anders als nona (die Neunte). Ein Akzent wie in caffè zeigt, dass die letzte Silbe betont wird.
Domande
Was Urlauber über Italienisch wissen möchten.
Danke heißt Grazie (GRA-tsje). Für „Vielen Dank“ sagt man Grazie mille (GRA-tsje MIL-le). Die Antwort darauf ist Prego (PRE-go), also „Gern geschehen“.
Beides, je nach Lage. Wer um etwas bittet, sagt per favore (per fa-WO-re): Un caffè, per favore. Prego (PRE-go) sagt man als Antwort auf Danke und wenn man jemandem etwas anbietet, etwa „Bitte, nehmen Sie Platz“.
Ciao (TSCHAU) heißt Hallo und Tschüss zugleich. Es ist locker und passt unter Freunden und zu Kindern. Höflicher grüßt man mit Buongiorno (buon-DSCHOR-no) oder Buonasera (buo-na-SE-ra) und verabschiedet sich mit Arrivederci (ar-ri-we-DER-tschi).
Buongiorno sagt man am Morgen und am Tag, Buonasera ab dem Nachmittag. Wann genau gewechselt wird, ist von Gegend zu Gegend verschieden, manche sagen es schon nach dem Mittagessen. Buonanotte (buo-na-NOT-te) sagt man nur zum Abschied spät am Abend.
Prost heißt Cin cin! (TSCHIN TSCHIN) oder Salute! (sa-LU-te). Salute sagt man auch, wenn jemand niest.
Guten Appetit heißt Buon appetito! (buon ap-pe-TI-to). Wer es zurückwünschen möchte, sagt Grazie, altrettanto (GRA-tsje, al-tret-TAN-to), „Danke, gleichfalls“.
In der Gelateria wählt man zuerst Waffel (cono, KO-no) oder Becher (coppetta, kop-PET-ta) und die Größe, etwa piccolo (PIK-ko-lo, klein). Bezahlt wird nach Größe, nicht nach Kugeln. Danach nennt man die Sorten (gusti), zum Beispiel Fragola e limone, per favore (FRA-go-la e li-MO-ne), Erdbeere und Zitrone.
Die Rechnung, bitte heißt Il conto, per favore (il KON-to, per fa-WO-re). Wer mit Karte zahlen möchte, fragt: Posso pagare con la carta? (POS-so pa-GA-re kon la KAR-ta). Getrennt zahlen ist in Italien weniger üblich als bei uns. Oft teilt man den Betrag einfach durch die Zahl der Personen.
Nein. Italienisch wird fast so gesprochen, wie es dasteht. Ungewohnt sind nur ein paar Buchstabengruppen wie c, g, gn und gli, die erklären wir oben unter „So liest man Italienisch“. Betont wird meist die vorletzte Silbe.
Pflicht ist es nicht. Viele Restaurants berechnen ein Gedeck (coperto) für Brot und Tisch. Das ist kein Trinkgeld, sondern ein fester Betrag pro Person, der auf der Speisekarte stehen muss. Steht ein Service-Zuschlag (servizio) auf der Rechnung, ist das Trinkgeld schon enthalten. Sonst rundet man auf oder lässt ein paar Euro liegen. Wer bar zahlt und den Rest dalassen möchte, sagt Tenga il resto (TEN-ga il RE-sto), also „Stimmt so“.
Ja. Geschäfte, Restaurants und Bars müssen Kartenzahlung annehmen, auch bei kleinen Beträgen, sonst droht ihnen ein Bußgeld. Etwas Bargeld ist trotzdem praktisch, etwa für den Markt, kleine Strandbars und das Trinkgeld.
Ja, das Wasser aus der Leitung ist in der Regel trinkbar. Im Restaurant bestellt man aber meist eine Flasche: acqua naturale (still) oder acqua frizzante (mit Kohlensäure). Auch aus den öffentlichen Trinkbrunnen in vielen Städten kann man trinken, außer ein Schild sagt acqua non potabile.
Viele kleine Geschäfte schließen mittags, etwa von 13 bis 16 Uhr, und haben dafür abends bis 19.30 oder 20 Uhr geöffnet. Supermärkte und Läden in Urlaubsorten haben oft durchgehend und auch sonntags offen, kleine Familienbetriebe sonntags meist nicht. Um den 15. August (Ferragosto) machen besonders in den Städten viele Läden und Restaurants Urlaub.
ZTL steht für zona a traffico limitato, eine Zone mit beschränktem Verkehr. Viele Altstädte sind so für fremde Autos gesperrt, nur Anwohner und Lieferanten dürfen hinein. Kameras filmen die Einfahrt, jeder Verstoß kostet rund 100 Euro, auch mit dem Mietwagen. Zeigt die Anzeige an der Einfahrt varco attivo, ist die Kontrolle an und man darf nicht hineinfahren. Das Navi kennt die Zonen oft nicht. Wer in der Altstadt übernachtet, fragt vorher im Hotel, ob es das Kennzeichen anmelden kann.
Am Strand ja, im Ort oft nicht. Sorrent und andere Badeorte verbieten es, nur in Badekleidung oder mit freiem Oberkörper durch die Straßen zu gehen, und verhängen Bußgelder. T-Shirt und kurze Hose reichen. In Kirchen sollten Schultern und Knie bedeckt sein.
Die 112 erreicht alle Notdienste, kostenlos und auch vom deutschen Handy. Daneben gelten weiter die 113 (Polizei), 115 (Feuerwehr), 118 (Rettungsdienst) und 1530 (Küstenwache, Notfälle auf dem Meer). Die Pannenhilfe des italienischen Automobilclubs ACI erreicht man unter 803 116.
Gut zu wissen
Sechs Dinge, die man vor dem ersten Urlaubstag wissen sollte.
In Italien zahlt man mit dem Euro. Geschäfte und Restaurants müssen Karten annehmen, auch bei kleinen Beträgen. Etwas Bargeld ist für Markt und Trinkgeld trotzdem praktisch.
Gilt in ganz Italien wie überall in der EU, kostenlos und auch vom Handy. Die alten Nummern wie 113 (Polizei) und 118 (Rettungsdienst) funktionieren weiter.
Auf der Rechnung steht oft ein Gedeck (coperto), ein fester Betrag pro Person für Brot und Tisch. Das ist kein Trinkgeld. Wer zufrieden war, rundet auf.
Im Stehen am Tresen kostet der Kaffee weniger als am Tisch. In vielen Bars zahlt man zuerst an der Kasse und gibt den Bon dann am Tresen ab.
Viele Altstädte sind für fremde Autos gesperrt (zona a traffico limitato). Kameras filmen die Einfahrt, jeder Verstoß kostet rund 100 Euro, auch mit dem Mietwagen.
Flache Eurostecker passen fast überall. Für dicke Schukostecker braucht man manchmal einen Adapter.
Quiz
Sag laut, wie es auf Italienisch heißt. Dann dreh die Karte um.